Cannabis als Medizin – die Anwendungsmöglichkeiten!

Cannabis ist eine der ältesten Kultur und Nutzpflanzen der Menschheit. Sie wurde zunächst wegen der Fasern und der essbaren Samen geschätzt und fand erste schriftliche Erwähnung bereits 2700 v. Chr. in China.

Nach und nach wurden auch die medizinischen Qualitäten entdeckt. So gibt es chinesische Aufzeichnungen aus dem 2. Jahrhundert A.D., die belegen, dass es bei Operationen als Anästhetikum verwendet wurde. Das heute noch gebräuchliche chinesische Wort dafür bedeutet wörtlich Cannabisrausch.

Es wurde aber auch als Mittel gegen Verstopfung, Gicht, Rheuma, Frauenkrankheiten und Haarausfall verwendet und wurde in die Grippe der 50 wichtigsten Heilpflanzen der traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) aufgenommen.

Auch bei den alten Ägyptern (seit 1700 v.Chr.) und in Indien war die medizinische Wirkung bekannt. Sie verwendeten Cannabis in Zäpfchenform bei schmerzenden Hämorrhoiden.

Im Westen wurde Hanf im 12. Jahrhundert von Hildegard von Bingen als Heilmittel erwähnt, aber das Interesse an Cannabis gewann eigentlich erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts an Breite. Cannabis wurde dann als Bestandteil von zahlreichen Medikamenten zur Behandlung von Migräne, Depressionen, Schlaflosigkeit und Krämpfen verwendet.27 (2)

Die Kriminalisierung von Cannabis in den meisten Ländern seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts behinderte leider den Fortschritt der Forschung in die medizinischen Wirkungen. Diese nahmen erst wieder in den 1990er Jahren Fahrt auf, was wiederum den Druck auf die Entkriminalisierung verstärkte.

Inzwischen sind die gesetzlichen Bestimmungen hinsichtlich Cannabis für medizinische Zwecke deutlich gelockert worden. Dies gilt für mehrere Staaten der USA sowie einige europäische Länder, einschliesslich Deutschland.

Es gibt aber einen klaren Unterschied in der Einschätzung der zwei wichtigsten Komponenten, der Cannabidiole THC und CBD. Während das THC, das eine psychoaktive Wirkung hat, immer noch stark kontrolliert und verschreibungspflichtig bleibt, ist CBD-öl frei verkäuflich und legal.

CBD stand lange im Schatten von THC und erfuhr erst in jüngster Zeit die ihm gebührende Aufmerksamkeit. Es hat sich als nützlich bei spastischen Krämpfen, Epilepsie, Multipler Sklerose, Angstzuständen und der Schmerztherapie bei Krebs erwiesen. Auch als begleitende Behandlung bei HIV ist es eingesetzt worden.

Vorklinische Studien und verschiedene Tierversuche lassen vermuten, dass positive Wirkungen bei einer Reihe weiterer Krankheitsbilder zu erwarten sind. Hierzu gehören chronische Schmerzen, Übelkeit, Arthritis, Schizophrenie, Diabetes, Alkoholismus, Gehirnschlag und kardiovaskuläre Erkrankungen sowie Krebs.

Darüber hinaus sind die entzündungshemmende, antioxidative und neuro-protektive Wirkung nachgewiesen worden.

Da die Forschungen derzeit noch in einem frühen Stadium sind und noch zu wenige klinische Studien vorliegen, können derzeit keine gesicherten Angaben über die richtige oder die maximale Dosierung gegeben werden. Auch besteht noch weitgehend Unklarheit, inwieweit und in welchem Verhältnis eine Kombination von CBD mit THC vorteilhaft sein könnte. Hierfür müssten aber möglicherweise die gesetzlichen Regelungen weiter gelockert werden.

Man darf gespannt sein auf die Ergebnisse, die in den nächsten Jahren veröffentlich werden.

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Cannabis wird als Schmerzmittel begrüßt

Für viele Schmerzpatienten wurde vor einigen Tagen vom Kölner Verwaltungsgericht ein hilfreiches und lang ersehntes Urteil gefällt. Es entschied, dass es im Einzelfall nunmehr sehr wohl möglich ist, unter bestimmten Voraussetzungen legal Cannabis zur medizinischen Therapie anzubauen. Bisher konnte man in Deutschland den Cannabis Samen lediglich im Internet bestellten, um Marihuana-Pflanzen zu ziehen. Die Patienten, die einen Anbau zum Eigenbedarf planen, müssen allerdings einige Bedingungen erfüllen, um sich nicht zu kriminalisieren.

Urteil wird mit Wohlwollen aufgenommen

Der Deutsche Hanfverband nimmt das Urteil des Kölner Verwaltungsgerichts mit Wohlwollen auf, denn hierdurch verdeutlichen die Richter, dass die Kläger alle weiteren möglichen Behandlungsmethoden zur Schmerztherapie ausgeschöpft und auch Vorsichtsmaßnahmen in der eigenen Wohnung getroffen haben, um einen sicheren Cannabis-Anbau zu garantieren. Auf diese Weise hat das Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte keine großen Möglichkeiten mehr, Anträge zum Eigenanbau von Marihuana abzulehnen.

In der Vergangenheit hat es schon viele Entscheidungen zum Thema Marihuana als Medizin gegeben, die zumeist einen ablehnenden Bescheid des Bundesamtes für Arzneimittel und Medizinprodukte wegen unzureichHanf - Eigenbauender Begründungen aufhoben. Etwa 300 Menschen in der Bundesrepublik sind im Besitz einer Genehmigung, um in einer Apotheke legal Cannabis zu erwerben und hatten in der Vergangenheit immer wieder Anträge auf Eigenanbau in der Wohnung gestellt, da die Kosten für den Erwerb des Marihuanas den Rahmen sprengen würden.

Eigenanbau ist kostengünstig

Marihuana legal aus der Apotheke zu beziehen, ist für einige Schmerzpatienten schlichtweg nicht tragbar, da die Kosten für ein Gramm mit 15 bis 25 Euro den Rahmen sprengen. Aus diesem Grund ist der Eigenanbau die kostengünstige Alternative, da sich Menschen, die schwerkrank und teilweise auch arbeitsunfähig sind, das Rauschmittel zur medizinischen Therapie gar nicht leisten können. Apotheken bieten außerdem lediglich 4 verschiedene Sorten von Marihuana an. Diese Auswahl ist einfach nicht ausreichend, um für jede Krankheit die passende Sorte zu finden.

Bisher konnten sich die Politiker in Deutschland nicht dazu durchringen, eine Veränderung zugunsten der Patienten bezüglich einer medizinischen Therapie von Cannabis herbei zu führen. Auf lange Sicht jedoch, sollte sich Cannabis als Medizin, so wie viele andere Arzneimittel, für Patienten und Ärzte im Rahmen der medizinischen Therapie etablieren.

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Cannabis als Rauschmittel

Marihuana oder Haschisch wird aus den Blüten und Blättern der weiblichen Pflanze hergestellt. Nach der Ernte werden diese getrocknet und können dann konsumiert werden. Die Wirkung von Cannabis ist psychoaktiv. Das heißt, dass der Wirkstoff THC das zentrale Nervensystem beeinflusst. Konsumenten möchten damit nur eine relegierende Wirkung erzeugen. Für die Forscher waren die Stoffe THC sowie CBO ausschlaggebend diese in die Medizin einzubringen. Sie waren es auch, die aus den Sorten Cannabis sativa sowie indica durch die verschiedensten Kreuzungen immer neue Varianten schafften. Für die Herstellung der Rauschmittel können zwar auch die männlichen Pflanzen dienen, weisen jedoch eine geringere Konzentration der Wirkstoffe auf.

indianer-raucht-cannabisDer Begriff Marihuana entstammt der mexikanischen Sprache. Wahrscheinlich war Marihuana ein Ausdruck der Indianer, die zu früheren Zeiten ebenfalls die berauschende Wirkung von Cannabis erkannten. Heute wird der Begriff als ein Synonym für das Rauschmittel verwendet. In Deutschland unterscheidet der Gesetzgeber zwischen dem Rohstoff Hanf und dem Rauschmittel. Die Blätter sowie die Blüten fallen unter das Betäubungsmittelgesetz. Während der Rest der Pflanze als Rohstoff bezeichnet wird. Der Anbau bedarf in Deutschland einer Genehmigung und ist für private Zwecke eindringlich untersagt.

Die medizinische Wirkweise von Cannabis ist erforscht und belegt, leider bis dato noch viel so sehr verboten. Es könnte Menschen helfen schmerzen zu lindern und ein besseres Lebensgefühl zu erhalten. Das chinesische Heilbuch, dessen Alter auf etwa 4700 Jahre geschätzt wird, enthält medizinische Anwendungen von Cannabis. Die erste Verwendung von Marihuana in der Medizin lässt sich sogar auf das Jahr 700 v. Chr. zurückführen. Ausgrabungen belegten, dass bereits zu der damaligen Zeit, Cannabis angebaut wurde. Auch die indische Medizin kann mit einer Literatur, dessen Alter 2500 Jahre alt ist, belegen, das Cannabis dort zu Heilzwecken verwendet wurde. Zwischen den Jahren 1096 bis 1099 setze sich Cannabis als Volksmedizin durch und wurde von Klostermedizinern verordnet.

Ab dem 16. Jahrhundert zeugen sogenannte Kräuterbücher die heilende Wirkung der Pflanze. Im 19. Jahrhundert linderte Cannabis Migräne, epileptische Krämpfe, Neuralgie und selbst Schlafstörungen könnten aufgrund der beruhigenden Wirkweise behoben werden. Bei Depressionen hellte Cannabis das Gemüt derjenigen auf und sorgte für ein entspannteres Gefühl. Erst 1898 wurde Marihuana durch Aspirin vom Markt verdrängt. Es folgten viele synthetisch hergestellte Medikamente, die Cannabis in den Hintergrund stellten. Ebenso war die schlechte Dosierung ein Grund, warum die Mediziner immer mehr auf die synthetischen Stoffe auswichen. Ich hoffe, ich konnte Sie mit dieser kleinen Reise durch die Zeit, etwas über das Bestehen von Cannabis aufklären und Ihnen die eindrucksvolle Geschichte von Cannabis näher bringen.

Herzlichst Ihr
Hans-Peter Lübeck

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Die heutige Verwendung von Cannabis

Die berauschende Wirkung von Hanf dürfte wohl jedem klar sein. Aufgrund des weltweiten Verbots Cannabis weiterhin anzubauen, wurde es sehr ruhig um den Nutzhanf. Nur noch selten wird er zur Herstellung von Textilien verwenden. Dabei ist die Hanffaser der Baumwollfaser um ein Vielfaches überlegen. Auch der Samen der Pflanze wird heute nur noch sehr selten verwendet. Dabei ist Hanfsamen einer der größten Proteinlieferanten überhaupt. Dies dürfte für die Veganer unter Ihnen eine interessante Information sein.

hanfsamenDennoch spielen die Fasern der Cannabis Pflanze in der Baubranche heute noch eine große Rolle. Die Fasern zählen zu einem nachwachsenden Rohstoff, der im Anbau und in der Verarbeitung viel schonender ist. Baumwolle wird erst durch viele chemische Aufbereitungen zu einem angenehm weichen Stoff. Die Hanffaser benötigt nur einen Bruchteil der Aufbereitung. Für Bauern könnte sich der Anbau von Hanf lohnen, da es sich dabei um eine schnellwüchsige Pflanze handelt. Innerhalb von nur wenigen Tagen wäre das Unkraut gezwungen, sich aufgrund der minderen Lichtverhältnisse einen anderen Platz zu suchen. Leider ist das Letztere eine Wunschvorstellung, die es wohl legal nicht mehr geben wird.

Dennoch wird Hanf heute wieder verstärkt von der Industrie verwendet, sodass die Pflanze nicht vollkommen in Vergessenheit gerät. Sie können gesamte Häuser aus der Hanffaser bauen und haben damit einen vollkommen natürlichen Werkstoff. Leider ist der Ruf der Cannabis Pflanze ruiniert und wird von viel zu wenigen Menschen hinterfragt. Ich möchte mit meinem Projekt die Menschen aufklären und dafür sorgen, dass Hanf nicht mehr nur als Rauschmittel oder Droge bekannt ist. Der Hanfsamen zum Beispiel enthält viele wichtige Nährstoffe. Diese kommen in einer solch hohen Konzentration vor, dass sie den täglichen Bedarf decken. Als Futtermittel für Tiere oder als Lieferant für hochwertige Aromastoffe. Mit der vermehrten Verwendung von Cannabis könnte die Umwelt perfekt nachhaltig geschont werden und auch der CO2 Ausstoß um einiges vermindert werden. Man könnte sogar Benzin aus der Pflanze herstellen.

Es soll nicht länger ein Geheimnis bleiben, dass die Pflanze eine der vielseitigen Gewächse auf der ganzen Welt ist. Man kann Cannabis einfach ziehen, die Pflanze liefert wichtiger Nährstoffe, die für Veganer zu einer gesunden Ernährung beitragen würden und es ist eine sehr schnellwüchsige Pflanze. Stellen Sie sich nur vor, wie viel Jahre ein Baum wachsen muss, um für uns Kleidung, Stoffe oder Papier zu liefern. Die Regenwälder könnten erhalten bleiben und die Natur hätte Zeit sich endlich wieder zu erholen.

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Die Geschichte von Cannabis Teil 2

Nachdem die USA den Anbau von Cannabis verboten hatten, verzeichneten die Bauern immer mehr Brachland. Der Boden konnte sich nicht mehr so schnell erholen, was einigen Bauern die Existenz kostete. Das viele Geld, welches die Bauern für die Vernichtung von Cannabis bekamen, hielt sich also in keiner Relation zudem, was dann geschah. Es kam ein weltweites Verbot von Cannabis auf. Die Verwendung von Nutzhanf blieb aber weiterhin legal. Dennoch wurde gewollt darauf hingearbeitet, den Ruf dieser Pflanze zu ruinieren, was bis dato erfolgreich bestand hat.

An diesem Punkt wären wir bei einem weiteren Aspekt angelangt, der, wenn man es versteht, wenig logisches Denken mit sich bringt. Der Samen, die Stengel sowie die Wurzeln haben eine vollkommen neutrale Wirkung. Diese Teile der Pflanze darf jeder besitzen – es ist also erlaubt. Die Blüten und Blätter hingegen haben je nach Sorte eine mehr oder weniger berauschende Wirkung – deren Besitz ist verboten. Textilen, Stoffe sowie Baumaterialien bestehen aus den Hanffasern, also ist der Besitz vollkommen legitim. Jetzt frage ich Sie: Erklären Sie einer Person, dass Teile von einer Sache erlaubt sind, deren Vorkommen jedoch auf das Ganze beschränkt ist. Meine persönliche Meinung halte ich deswegen hier absichtlich etwas zurück.

Kommen wir zurück zum geschichtlichen Teil der Cannabis Pflanze. Aus der Pflanze kann noch mehr herausgeholt werden. Vielleicht haben Sie schon davon gehört, dass Cannabis erfolgreich in der Schmerztherapie eingesetzt wird. Auch dieses Phänomen wurde bereits von den Chinesen erkannt. Der Wirkstoff THC blockiert die Schmerzzentrale im Gehirn und lindert somit Schmerzen, die von schweren Krankheiten ausgelöst werden. Was Sie jetzt lesen werden, hört sich an wie ein unglaubliches Horrorszenario:

plakatIm Jahr 1937 wurde der Anbau von Cannabis offiziell verboten. Damit sich jeder daran hielt, wurde eine utopische Steuer von 100 US-Dollar pro Unze verhängt. Das absolute Verbot wurde im Jahre 1960 ausgesprochen, wobei die treibende Kraft hinter dem Verbot ein gewisser Harry J. Anslinger war. Dieser Mann versuchte, jegliche Nutzung von Hanf zu unterbinden. Selbst die positiven Wirkungen in der Medizin wurden von ihm einfach ausgeklickt. Dies führte letztendlich auch zu einem Verbot von Cannabis Pflanze in der Medizin. Er versuchte mit einer Plakatkampagne, die negativen Eigenschaften von Hanf in den Vordergrund zu stellen. Damals war die Rede von einer mörderischen Einstiegsdroge Namens Marihuana. Doch niemand hielt es auch nur im weitesten Sinne für notwendig die Menschen darüber aufzuklären, dass Hanf und Marihuana das Gleiche sind. Als Marihuana werden die Blätter und Blüten bezeichnet, die als Rauschmittel erworben werden.

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Die Geschichte der Cannabis Pflanze Teil 1

hanf-geschichteDie Cannabis Pflanze ist eine der ältesten Nutzpflanzen, die es je gegeben hat. Bereits vor mehreren Jahrtausenden wurde die „Feldfrucht“ angebaut – Sie haben richtig gelesen. Der Samen der Cannabis Pflanze, der keinerlei berauschende Wirkung vorweist, diente schon damals als ein sehr guter Proteinlieferant. Heute ist es so, dass die Menschen den Nutzen der Pflanze völlig aus den Augen verloren haben. Bis in 20. Jahrhundert hinein war der Anbau von Cannabis vollkommen legitim. Erst als die Amerikaner herausfanden, dass die Blätter und Blüten eine berauschende Wirkung haben, boten Sie den Bauern viel Geld, damit diese die Pflanzen vernichten.

Wahrscheinlich stammen die Cannabis Pflanzen aus Zentralasien. Die Menschen verbreiteten den Hanf immer weiter, sodass er bald auf der ganzen Welt wuchs. Heute gibt es den wildwüchsigen sowie den kultivierten Hanf in subtropischen sowie gemäßigten Gebieten – selbst in Deutschland ist der Hanfanbau möglich. Wie man aus Forschungsarbeiten erkennen könnte, wurde Hanf bereits vor 10.000 Jahren von den Chinesen verwendet. Besonders die Fasern bewiesen ihre Haltbarkeit und Strapazierfähigkeit. Der Samen wurde gerne verzehrt, da er schmackhaft und ausgesprochen nahrhaft ist. Medizinischen Berichten zufolge setzten die Chinesen Hanf auch gegen Rheuma, Malaria und andere Krankheiten ein. Von China aus bahnte sich die Cannabis Pflanze ihren Weg über Indien und Irak bis in die restliche Welt aus. Viele Menschen profitierten von dem Gewächs. Die Pflanze hat die Eigenschaft einen nahrhaften Boden zu erhalten.

Viele Bauern erhielten Jahrhunderte lang eine reichhaltige Ernte, da sie immer wieder Cannabis Pflanzen zwischen die anderen Anbauprodukte setzten. Damals erntete man noch mit der Hand. Von maschineller Niedermähung war damals noch keine Spur, sodass sich die Pflanzen prächtig vermehren könnten. Kleidung aus Hanffasern war ebenfalls sehr beliebt und erfreuten sich einem hervorragenden Zuspruch. Die ersten Hinweise, dass Hanf auch in Europa angebaut wurde, führen bis zu 5.500 Jahre in die Vergangenheit. Die Fasern von Hanf und Flachs waren zur damaligen Zeit ein wichtiger Bestandteil der Handelskette Europas.

Im 19. bis 20. Jahrhundert wurde der Samen sowie die Fasern der Cannabis Pflanze fast vergessen. Baumwollfasern und später auch Kunststofffasern eroberten den Markt. Dazu kam, dass man eine den Blüten und Stengel eine berauschende Wirkung nachsagte. Die USA hat als Erster den Anbau für alle verboten, sodass man Hanf nur noch mit speziellen Genehmigungen anbauen durfte. Erst 1990 fand die Cannabis Pflanze ihren Weg wieder bis nach Deutschland, wo der Hanfanbau einer speziellen Genehmigung bedarf. Unter den zahlreichen Sorten darf nur der Nutzhanf wieder angebaut werden.

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