Cannabis als Rauschmittel

Marihuana oder Haschisch wird aus den Blüten und Blättern der weiblichen Pflanze hergestellt. Nach der Ernte werden diese getrocknet und können dann konsumiert werden. Die Wirkung von Cannabis ist psychoaktiv. Das heißt, dass der Wirkstoff THC das zentrale Nervensystem beeinflusst. Konsumenten möchten damit nur eine relegierende Wirkung erzeugen. Für die Forscher waren die Stoffe THC sowie CBO ausschlaggebend diese in die Medizin einzubringen. Sie waren es auch, die aus den Sorten Cannabis sativa sowie indica durch die verschiedensten Kreuzungen immer neue Varianten schafften. Für die Herstellung der Rauschmittel können zwar auch die männlichen Pflanzen dienen, weisen jedoch eine geringere Konzentration der Wirkstoffe auf.

indianer-raucht-cannabisDer Begriff Marihuana entstammt der mexikanischen Sprache. Wahrscheinlich war Marihuana ein Ausdruck der Indianer, die zu früheren Zeiten ebenfalls die berauschende Wirkung von Cannabis erkannten. Heute wird der Begriff als ein Synonym für das Rauschmittel verwendet. In Deutschland unterscheidet der Gesetzgeber zwischen dem Rohstoff Hanf und dem Rauschmittel. Die Blätter sowie die Blüten fallen unter das Betäubungsmittelgesetz. Während der Rest der Pflanze als Rohstoff bezeichnet wird. Der Anbau bedarf in Deutschland einer Genehmigung und ist für private Zwecke eindringlich untersagt.

Die medizinische Wirkweise von Cannabis ist erforscht und belegt, leider bis dato noch viel so sehr verboten. Es könnte Menschen helfen schmerzen zu lindern und ein besseres Lebensgefühl zu erhalten. Das chinesische Heilbuch, dessen Alter auf etwa 4700 Jahre geschätzt wird, enthält medizinische Anwendungen von Cannabis. Die erste Verwendung von Marihuana in der Medizin lässt sich sogar auf das Jahr 700 v. Chr. zurückführen. Ausgrabungen belegten, dass bereits zu der damaligen Zeit, Cannabis angebaut wurde. Auch die indische Medizin kann mit einer Literatur, dessen Alter 2500 Jahre alt ist, belegen, das Cannabis dort zu Heilzwecken verwendet wurde. Zwischen den Jahren 1096 bis 1099 setze sich Cannabis als Volksmedizin durch und wurde von Klostermedizinern verordnet.

Ab dem 16. Jahrhundert zeugen sogenannte Kräuterbücher die heilende Wirkung der Pflanze. Im 19. Jahrhundert linderte Cannabis Migräne, epileptische Krämpfe, Neuralgie und selbst Schlafstörungen könnten aufgrund der beruhigenden Wirkweise behoben werden. Bei Depressionen hellte Cannabis das Gemüt derjenigen auf und sorgte für ein entspannteres Gefühl. Erst 1898 wurde Marihuana durch Aspirin vom Markt verdrängt. Es folgten viele synthetisch hergestellte Medikamente, die Cannabis in den Hintergrund stellten. Ebenso war die schlechte Dosierung ein Grund, warum die Mediziner immer mehr auf die synthetischen Stoffe auswichen. Ich hoffe, ich konnte Sie mit dieser kleinen Reise durch die Zeit, etwas über das Bestehen von Cannabis aufklären und Ihnen die eindrucksvolle Geschichte von Cannabis näher bringen.

Herzlichst Ihr
Hans-Peter Lübeck

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