Die Geschichte der Cannabis Pflanze Teil 1

hanf-geschichteDie Cannabis Pflanze ist eine der ältesten Nutzpflanzen, die es je gegeben hat. Bereits vor mehreren Jahrtausenden wurde die „Feldfrucht“ angebaut – Sie haben richtig gelesen. Der Samen der Cannabis Pflanze, der keinerlei berauschende Wirkung vorweist, diente schon damals als ein sehr guter Proteinlieferant. Heute ist es so, dass die Menschen den Nutzen der Pflanze völlig aus den Augen verloren haben. Bis in 20. Jahrhundert hinein war der Anbau von Cannabis vollkommen legitim. Erst als die Amerikaner herausfanden, dass die Blätter und Blüten eine berauschende Wirkung haben, boten Sie den Bauern viel Geld, damit diese die Pflanzen vernichten.

Wahrscheinlich stammen die Cannabis Pflanzen aus Zentralasien. Die Menschen verbreiteten den Hanf immer weiter, sodass er bald auf der ganzen Welt wuchs. Heute gibt es den wildwüchsigen sowie den kultivierten Hanf in subtropischen sowie gemäßigten Gebieten – selbst in Deutschland ist der Hanfanbau möglich. Wie man aus Forschungsarbeiten erkennen könnte, wurde Hanf bereits vor 10.000 Jahren von den Chinesen verwendet. Besonders die Fasern bewiesen ihre Haltbarkeit und Strapazierfähigkeit. Der Samen wurde gerne verzehrt, da er schmackhaft und ausgesprochen nahrhaft ist. Medizinischen Berichten zufolge setzten die Chinesen Hanf auch gegen Rheuma, Malaria und andere Krankheiten ein. Von China aus bahnte sich die Cannabis Pflanze ihren Weg über Indien und Irak bis in die restliche Welt aus. Viele Menschen profitierten von dem Gewächs. Die Pflanze hat die Eigenschaft einen nahrhaften Boden zu erhalten.

Viele Bauern erhielten Jahrhunderte lang eine reichhaltige Ernte, da sie immer wieder Cannabis Pflanzen zwischen die anderen Anbauprodukte setzten. Damals erntete man noch mit der Hand. Von maschineller Niedermähung war damals noch keine Spur, sodass sich die Pflanzen prächtig vermehren könnten. Kleidung aus Hanffasern war ebenfalls sehr beliebt und erfreuten sich einem hervorragenden Zuspruch. Die ersten Hinweise, dass Hanf auch in Europa angebaut wurde, führen bis zu 5.500 Jahre in die Vergangenheit. Die Fasern von Hanf und Flachs waren zur damaligen Zeit ein wichtiger Bestandteil der Handelskette Europas.

Im 19. bis 20. Jahrhundert wurde der Samen sowie die Fasern der Cannabis Pflanze fast vergessen. Baumwollfasern und später auch Kunststofffasern eroberten den Markt. Dazu kam, dass man eine den Blüten und Stengel eine berauschende Wirkung nachsagte. Die USA hat als Erster den Anbau für alle verboten, sodass man Hanf nur noch mit speziellen Genehmigungen anbauen durfte. Erst 1990 fand die Cannabis Pflanze ihren Weg wieder bis nach Deutschland, wo der Hanfanbau einer speziellen Genehmigung bedarf. Unter den zahlreichen Sorten darf nur der Nutzhanf wieder angebaut werden.

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