Die Geschichte von Cannabis Teil 2

Nachdem die USA den Anbau von Cannabis verboten hatten, verzeichneten die Bauern immer mehr Brachland. Der Boden konnte sich nicht mehr so schnell erholen, was einigen Bauern die Existenz kostete. Das viele Geld, welches die Bauern für die Vernichtung von Cannabis bekamen, hielt sich also in keiner Relation zudem, was dann geschah. Es kam ein weltweites Verbot von Cannabis auf. Die Verwendung von Nutzhanf blieb aber weiterhin legal. Dennoch wurde gewollt darauf hingearbeitet, den Ruf dieser Pflanze zu ruinieren, was bis dato erfolgreich bestand hat.

An diesem Punkt wären wir bei einem weiteren Aspekt angelangt, der, wenn man es versteht, wenig logisches Denken mit sich bringt. Der Samen, die Stengel sowie die Wurzeln haben eine vollkommen neutrale Wirkung. Diese Teile der Pflanze darf jeder besitzen – es ist also erlaubt. Die Blüten und Blätter hingegen haben je nach Sorte eine mehr oder weniger berauschende Wirkung – deren Besitz ist verboten. Textilen, Stoffe sowie Baumaterialien bestehen aus den Hanffasern, also ist der Besitz vollkommen legitim. Jetzt frage ich Sie: Erklären Sie einer Person, dass Teile von einer Sache erlaubt sind, deren Vorkommen jedoch auf das Ganze beschränkt ist. Meine persönliche Meinung halte ich deswegen hier absichtlich etwas zurück.

Kommen wir zurück zum geschichtlichen Teil der Cannabis Pflanze. Aus der Pflanze kann noch mehr herausgeholt werden. Vielleicht haben Sie schon davon gehört, dass Cannabis erfolgreich in der Schmerztherapie eingesetzt wird. Auch dieses Phänomen wurde bereits von den Chinesen erkannt. Der Wirkstoff THC blockiert die Schmerzzentrale im Gehirn und lindert somit Schmerzen, die von schweren Krankheiten ausgelöst werden. Was Sie jetzt lesen werden, hört sich an wie ein unglaubliches Horrorszenario:

plakatIm Jahr 1937 wurde der Anbau von Cannabis offiziell verboten. Damit sich jeder daran hielt, wurde eine utopische Steuer von 100 US-Dollar pro Unze verhängt. Das absolute Verbot wurde im Jahre 1960 ausgesprochen, wobei die treibende Kraft hinter dem Verbot ein gewisser Harry J. Anslinger war. Dieser Mann versuchte, jegliche Nutzung von Hanf zu unterbinden. Selbst die positiven Wirkungen in der Medizin wurden von ihm einfach ausgeklickt. Dies führte letztendlich auch zu einem Verbot von Cannabis Pflanze in der Medizin. Er versuchte mit einer Plakatkampagne, die negativen Eigenschaften von Hanf in den Vordergrund zu stellen. Damals war die Rede von einer mörderischen Einstiegsdroge Namens Marihuana. Doch niemand hielt es auch nur im weitesten Sinne für notwendig die Menschen darüber aufzuklären, dass Hanf und Marihuana das Gleiche sind. Als Marihuana werden die Blätter und Blüten bezeichnet, die als Rauschmittel erworben werden.

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